Fläming Malerei, Treuenbrietzen / Potsdam

Altbau renovieren. Mit dem Wissen, das heute dazugehört.

Seit Dezember 2024 gelten in Deutschland neue Regeln für Renovierungen in Bestandsgebäuden. Wir setzen sie um, bevor der erste Pinselstrich fällt – mit Sachkunde nach TRGS 519, sauberen Verfahren und einer Kalkulation, in der nichts versteckt ist.

Warum wir bei Altbauten genauer hinschauen

Seit dem 5. Dezember 2024 ist eine novellierte Gefahrstoffverordnung in Kraft. Sie macht aus einer Empfehlung eine Pflicht: Bei Gebäuden, die vor dem 31. Oktober 1993 errichtet wurden, ist grundsätzlich von Asbest in Baustoffen auszugehen – so lange, bis das Gegenteil belegt ist.

Das betrifft Materialien, die im Alltag kaum jemand auf dem Schirm hat:

In intaktem Zustand sind diese Stoffe in der Regel ungefährlich. Erst durch Bohren, Fräsen, Schleifen oder Stemmen können Fasern freigesetzt werden. Genau dort, wo Renovierung beginnt.

Die neue Verordnung legalisiert kleinere Arbeiten unter Auflagen – sie verlangt aber zwingend, dass jeder Betrieb das Baujahr kennt, prüft und mit der nötigen Sachkunde arbeitet. Genau das tun wir.

Wie wir vorgehen

Vier Schritte, die heute zu jeder Renovierung im Altbau gehören sollten.

1. Wir fragen nach dem Baujahr. Vor jedem Angebot.

Das ist seit 2024 keine Höflichkeit mehr, sondern Pflicht – für Sie als Eigentümer und für uns als ausführenden Betrieb. Liegen Bauunterlagen, ein Energieausweis oder Sanierungsgutachten vor, sehen wir uns das vor Angebotsabgabe an.

2. Wir prüfen, bevor wir starten.

Bei begründetem Verdacht entnehmen wir Materialproben mit emissionsarmen Verfahren (BT 31 / BT 32) und lassen sie im akkreditierten Labor analysieren. Das Ergebnis liegt in der Regel innerhalb von 2–5 Werktagen vor. Erst dann legen wir das weitere Vorgehen fest.

3. Wir arbeiten mit zertifizierter Sachkunde.

Unsere Verantwortlichen sind nach TRGS 519 geschult. Bei geringem und mittlerem Risiko führen wir die Arbeiten mit den vorgeschriebenen emissionsarmen Verfahren selbst durch und melden sie ordnungsgemäß bei der Arbeitsschutzbehörde an.

4. Wir entsorgen, wie es vorgeschrieben ist.

Belastete Materialien werden in dichten, gekennzeichneten Big-Bags über zugelassene Entsorgungsbetriebe abgegeben. Sie erhalten die Entsorgungsnachweise mit Ihrer Schlussrechnung.

Was das für Sie als Eigentümer bedeutet

Sie wissen vor dem Auftrag, woran Sie sind.

Bei Gebäuden vor 1993 weisen wir transparent darauf hin – nicht erst auf der Baustelle. So gibt es keine Überraschungskosten und keinen Baustopp mitten im Projekt.

Sie zahlen nicht für Risiken, die nicht eintreten.

Erkundung, Beprobung und Sicherheitsmaßnahmen führen wir als Eventualpositionen im Angebot. Was nicht gebraucht wird, wird nicht berechnet.

Sie haben einen Ansprechpartner für das ganze Projekt.

Auch wenn ein Sanierungs-Spezialist hinzukommt, behalten wir die Koordination und die Verantwortung für das Endergebnis.

Ihre Familie und Ihre Räume bleiben geschützt.

Staubschutz, Abschottung, saubere Übergabe – das ist bei uns Standard, nicht Aufpreis.

Was uns dabei wichtig ist

Viele Betriebe ignorieren das Thema noch. Wir verstehen das menschlich – die neue Verordnung bedeutet Schulungen, mehr Aufwand in der Angebotsphase und Gespräche, die nicht jeder Kunde zunächst hören möchte.

Aber wer im Altbau arbeitet, ohne zu prüfen, riskiert mehrere Dinge zugleich: die Gesundheit der eigenen Mitarbeiter, die Gesundheit der Bewohner und – im Schadensfall – die Existenz des Betriebs.

Wir wollen in zehn Jahren noch für unsere Kunden da sein. Das geht nur, wenn wir heute richtig arbeiten. Und ehrlich gesagt: Wir machen das nicht aus Pflicht. Wir machen das, weil ein Zuhause kein Ort sein sollte, an dem man sich um seine Luft Sorgen machen muss.

Was Sie selbst vor jeder Renovierung tun können

Drei Dinge, die Ihr Projekt sicherer und planbarer machen:

Suchen Sie das Baujahr Ihres Hauses heraus.

Es steht im Energieausweis, in der Bauakte oder im Kaufvertrag. Das ist die wichtigste Information vor jeder Renovierung im Bestand.

Sammeln Sie vorhandene Unterlagen.

Sanierungsgutachten, frühere Schadstoffuntersuchungen, Renovierungsnachweise – alles, was vorliegt, beschleunigt die Planung und kann eine Probenahme erübrigen.

Fragen Sie aktiv, wie ein Betrieb mit dem Thema umgeht.

Wer Ihnen ohne Nachfrage zum Baujahr ein Festpreis-Angebot für den Altbau macht, geht heute ein Risiko ein – Ihres mit.

Häufige Fragen zur Altbau Renovierung

Nein. Es bedeutet nur, dass von einer möglichen Belastung ausgegangen werden muss, bis eine Untersuchung das Gegenteil belegt. In vielen Altbauten finden wir am Ende keine relevante Belastung. Die Prüfung schafft Klarheit – in beide Richtungen.

Die Probenahme selbst dauert in der Regel einen Termin. Das Laborergebnis liegt nach 2–5 Werktagen vor. Sie verlieren also keine Wochen, sondern Tage – und gewinnen Planungssicherheit.

Die Probenahme und Laboranalyse weisen wir als feste Position im Angebot aus, üblicherweise im niedrigen dreistelligen Bereich pro Probe. Die Kosten für Sicherheitsmaßnahmen tauchen nur dann auf der Rechnung auf, wenn auch tatsächlich Schadstoffe gefunden werden. Wir kalkulieren sie als Eventualposition – damit Sie vorher wissen, was im Bedarfsfall auf Sie zukommt.

Bei geringem und mittlerem Risiko ja. Unsere Verantwortlichen haben die Sachkunde nach TRGS 519, unsere ausführenden Mitarbeiter die erforderliche Qualifikation. Bei hohem Risiko übergeben wir an spezialisierte Sanierungsbetriebe – und koordinieren das Projekt für Sie weiter.

Stoppen Sie die Arbeiten sofort und melden Sie sich bei uns. Wir beurteilen die Lage, sichern den Bereich ab und besprechen mit Ihnen die nächsten Schritte – ohne Druck, aber zügig.

Nein. Wir prüfen ganzheitlich auf typische Altbau-Themen: alte Bleifarben, PCB-haltige Dichtmassen, Schimmel, kontaminierte Putze. Asbest ist nur das prominenteste – nicht das einzige.

Ein Beratungstermin. Kostenfrei. Unverbindlich.

Erzählen Sie uns, was bei Ihnen ansteht. Wir schauen vorbei, klären die Ausgangslage Ihres Gebäudes und machen Ihnen ein Angebot, in dem nichts versteckt ist – nicht in der Wand, nicht in der Kalkulation.